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Ihr sucht Informationen und Neuigkeiten über das Oktoberfest? Ihr wisst nicht, wie die perfekte Bewerbung aussieht und möchtet den ein oder anderen Erfahrungsbericht lesen. Dann seid Ihr auf dieser Seite genau richtig. Auf unserem Newsblog dreht sich alles rund um das Oktoberfest und um Euren Aushilfsjob: Bewerbungstipps, Erfahrungsberichte, Fotos und die ein oder andere Stilblüte.

Viel Spaß beim Stöbern wünscht,

das Wiesnjobs-Team

 

So wurde das Oktoberfest zum größten Volksfest der Welt

Süßwarenstand auf dem OktoberfestDas Oktoberfest in München kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Genau genommen auf 205 bewegte Jahre. In dieser Zeit hat sich das Oktoberfest – oder auch „d’Wiesn“ – zum größten Volksfest der Welt entwickelt. Rund 6 Millionen Besucher zieht es jedes Jahr auf die Theresienwiese (2015: 5,9 Millionen). Einer der vielen Gründe: Das Festbier, das die Münchner Brauereien eigens für die Wiesn herstellen und das deutlich mehr Alkohol enthält als das gewöhnliche Bier.

Vom Hochzeitsfest…

Das Oktoberfest in München hat königlichen Ursprung: Am 12. Oktober 1810 heiratete Ludwig I., Kronprinz von Bayern, Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Dazu gab es ein fünftägiges Hochzeitsfest, das in einem Pferderennen auf der Theresienwiese seinen Höhepunkt fand. Dieser Festplatz, damals noch außerhalb der Stadt, eignete sich ausgezeichnet für das Rennen. Der Sendlinger Berg (heute: Theresienhöhe) bot eine natürliche Tribüne für die 40.000 Zuschauer, die herbeiströmten. Unfassbar, wenn man bedenkt, dass München zu der Zeit nur 41.000 Einwohner besaß. In Andenken an dieses Fest begannen die Münchner Oktoberfeste auszurichten – die von Jahr zu Jahr wuchsen. Und warum OKTOBERfest? Ursprünglich fanden die Wiesn tatsächlich im Oktober statt. Allerdings veranlasste das Wetter die Organisatoren, das Fest in den Altweibersommer.

… zum Weltvolksfest…

Riesenrad auf dem OktoberfestInzwischen ist das Oktoberfest in München ein Besuchermagnet: Italiener, Amerikaner und sogar Japaner und Australier reisen extra für das Fest an. Das Tragen von (traditioneller) Tracht wird dabei immer mehr zur Pflicht. Damit die Wiesn aber nicht ganz im Kommerz untergeht, sondern seinem ursprünglichen Charakter erhält und auch attraktiv für Familien und ältere Besucher bleibt, haben die Veranstalter vor über 10 Jahren das Konzept der „Ruhigen Wiesn“ entwickelt. Dabei wird in den Zelten bis zum Abend traditionelle Blasmusik in gemäßigter Lautstärke gespielt. Trotzdem bezeichnen Gegenstimmen die Wiesn immer wieder als nerviges Massenbesäufnis, das mit einem traditionellen Volksfest nichts zu tun hat.

… und wieder zurück in die Vergangenheit

Als im Jahr 2010 das 200-jährige Jubiläum anstand, ließen sich die Organisatoren was besonderes einfallen. Sie schufen am Südende der Theresienwiese ein Oktoberfest, wie vor hundert Jahren. Auf diesem „Volksfest im Volksfest“ konnten die Besucher auf einem alten Kettenkarussell fahren, die Pferderennbahn besichtigen oder in den historischen Festzelten ihre Maß trinken. Die sechs Münchner Brauereien schenkten hier nur ein gemeinsam gebrautes, dunkles Spezialbier aus, das nach einer historischen Rezeptur aus dem 19. Jahrhundert hergestellt wurde. Das Konzept kam an, statt den erwarteten 300.000 Gäste kamen weit mehr als eine halbe Million Besucher. Die „Oide Wiesn “ (übersetzt: „Alte Wiesn“) war geboren.

 

Quellen:

Still, Sonja (2014): Münchner Wiesn 2014, Merian Guide

Wikipedia, Zugriff unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfest

Oktoberfest.de, Zugriff unter: http://www.oktoberfest.de/de/article/Das+Oktoberfest/