Erfahrungsbericht: So war mein Job auf dem Oktoberfest

16 Tage durch’s Zelt rennen, sich den Mund fusselig reden und nicht vergessen – immer schön lächeln. Auf dem Oktoberfest zu arbeiten, kann ganz schön anstrengend sein. Aber auch sehr viel Spaß machen. Das ist Tatjanas Erfahrungsbericht vom Oktoberfest. Sie war für uns als Accessoires-Verkäuferin unterwegs.

Erfahrungsbericht_TatjanaIch habe schon zum vierten Mal für den Souvenirstand von Heinrich gearbeitet. Ehrlich gesagt hatte ich beim allerersten Mal keine Vorstellung, wie so ein Job auf der Wiesn wirklich ist. Ich habe immer nur die maßkrugbepackten Bedienungen bewundert und mich gefragt, wie sie diese anstrengende Arbeit durchstehen. Vielleicht deswegen wollte ich auch gerne mal Arbeitsluft auf der Wies‘n schnuppern. Einzige Bedingung: Nicht so viel zu schleppen wie eine Bedienung.

Daher war der Job auf der Wiesn bei Heinrich optimal. Ich habe schönen Trachtenschmuck (zum Beispiel Charivaris; des is a bayrischer Trachtenschmuck für Männer, der unten am Latz an der Lederhose befestigt wird und für Frauen oben am Mieder – richtig schee und traditionell) und natürlich unsere Klassiker, die Hüte (mit den farblich abgestimmten Federn wirklich ein Hingucker) verkauft. Außerdem hatte ich Spaßhüte im Sortiment, die für Gaudi am Abend gesorgt haben. Rundum habe ich wirklich schöne Dinge verkauft, die der Kunde als Erinnerung an einen fetzigen, schönen Wiesntag mit nach Hause genommen hat.

Mich hat es besonders gefreut, dass einige meiner Kunden die Trachtenhüte getragen haben, die sie im Vorjahr bei mir gekauft hatten. Die Hüte kommen einfach nicht so schnell aus der Mode und schauen richtig fesch aus. Dieses Jahr waren besonders Blumenkränze im Trend. Die zarten, mädchenhaften Kränze wirken einfach besonders schön zum Dirndl und zaubern einen süßen mädchenhaften Look.

Motivation dank tollem Team

Dadurch, dass das Oktoberfest nur an einer begrenzten Anzahl von Tagen ist, fällt es mir leicht, bei meinem  Job auf der Wiesn immer motiviert zu bleiben. Außerdem ist das Team im Stand und in der Fischer Vroni einfach super. Ich fühle mich dort immer sehr wohl. Da es auch zu Schwierigkeiten während so einer stressigen Zeit kommen kann, bin ich sehr froh, dass ich mit dem Team alles bereden konnte und immer eine schnelle und unkomplizierte Lösung gefunden wurde.

Ich persönlich gebe während dieser Tage immer richtig Gas und kann somit einen Teil meines Studiums finanzieren. Außerdem mag ich die Stimmung im Zelt: Ich werde von dieser Stimmung einfach getragen und je mehr ich diese Stimmung nach außen ausstrahle, umso besser läuft der Verkauf.

Das Ergebnis von meinem Erfahrungsbericht: Ich würde den Job auf dem Oktoberfest an Mädels weiterempfehlen, die gerne lachen und mit Freude bei der Arbeit dabei sind. Allerdings benötigt man auch eine gute Portion Stressresistenz, da es in so einem Zelt mit etwa 3.000 Innen- und 700 Außenplätzen schon mal etwas hektisch werden kann. Dadurch sollte sich keiner aus der Ruhe bringen lassen. Aber wer Oktoberfest-Fan ist, gerne mit Menschen – auch aus verschiedenen Teilen der Welt – in Kontakt tritt und einfach Lust hat, es einmal auszuprobieren, der wird bestimmt 16 anstrengende, aber auch spannende Tage zusammen mit dem Souvenirstand’l von Heinrich erleben.

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