So wurde das Oktoberfest zum größten Volksfest der Welt

Süßwarenstand auf dem OktoberfestDas Oktoberfest in München kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Genau genommen auf 205 bewegte Jahre. In dieser Zeit hat sich das Oktoberfest – oder auch „d’Wiesn“ – zum größten Volksfest der Welt entwickelt. Rund 6 Millionen Besucher zieht es jedes Jahr auf die Theresienwiese (2015: 5,9 Millionen). Einer der vielen Gründe: Das Festbier, das die Münchner Brauereien eigens für die Wiesn herstellen und das deutlich mehr Alkohol enthält als das gewöhnliche Bier.

Vom Hochzeitsfest…

Das Oktoberfest in München hat königlichen Ursprung: Am 12. Oktober 1810 heiratete Ludwig I., Kronprinz von Bayern, Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Dazu gab es ein fünftägiges Hochzeitsfest, das in einem Pferderennen auf der Theresienwiese seinen Höhepunkt fand. Dieser Festplatz, damals noch außerhalb der Stadt, eignete sich ausgezeichnet für das Rennen. Der Sendlinger Berg (heute: Theresienhöhe) bot eine natürliche Tribüne für die 40.000 Zuschauer, die herbeiströmten. Unfassbar, wenn man bedenkt, dass München zu der Zeit nur 41.000 Einwohner besaß. In Andenken an dieses Fest begannen die Münchner Oktoberfeste auszurichten – die von Jahr zu Jahr wuchsen. Und warum OKTOBERfest? Ursprünglich fanden die Wiesn tatsächlich im Oktober statt. Allerdings veranlasste das Wetter die Organisatoren, das Fest in den Altweibersommer.

… zum Weltvolksfest…

Riesenrad auf dem OktoberfestInzwischen ist das Oktoberfest in München ein Besuchermagnet: Italiener, Amerikaner und sogar Japaner und Australier reisen extra für das Fest an. Das Tragen von (traditioneller) Tracht wird dabei immer mehr zur Pflicht. Damit die Wiesn aber nicht ganz im Kommerz untergeht, sondern seinem ursprünglichen Charakter erhält und auch attraktiv für Familien und ältere Besucher bleibt, haben die Veranstalter vor über 10 Jahren das Konzept der „Ruhigen Wiesn“ entwickelt. Dabei wird in den Zelten bis zum Abend traditionelle Blasmusik in gemäßigter Lautstärke gespielt. Trotzdem bezeichnen Gegenstimmen die Wiesn immer wieder als nerviges Massenbesäufnis, das mit einem traditionellen Volksfest nichts zu tun hat.

… und wieder zurück in die Vergangenheit

Als im Jahr 2010 das 200-jährige Jubiläum anstand, ließen sich die Organisatoren was besonderes einfallen. Sie schufen am Südende der Theresienwiese ein Oktoberfest, wie vor hundert Jahren. Auf diesem „Volksfest im Volksfest“ konnten die Besucher auf einem alten Kettenkarussell fahren, die Pferderennbahn besichtigen oder in den historischen Festzelten ihre Maß trinken. Die sechs Münchner Brauereien schenkten hier nur ein gemeinsam gebrautes, dunkles Spezialbier aus, das nach einer historischen Rezeptur aus dem 19. Jahrhundert hergestellt wurde. Das Konzept kam an, statt den erwarteten 300.000 Gäste kamen weit mehr als eine halbe Million Besucher. Die „Oide Wiesn “ (übersetzt: „Alte Wiesn“) war geboren.

 

Quellen:

Still, Sonja (2014): Münchner Wiesn 2014, Merian Guide

Wikipedia, Zugriff unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfest

Oktoberfest.de, Zugriff unter: http://www.oktoberfest.de/de/article/Das+Oktoberfest/

 

Oktoberfest: Diese Veranstaltungen sind kult

Der Bierpreis, das Maßkrugmotiv oder neue Fahrgeschäfte bieten den Besuchern jedes Jahr wieder eine Überraschung. Allerdings bleibt auch vieles beim Alten. Denn einige Veranstaltungen auf dem Oktoberfest fanden im 19. Jahrhundert das erste Mal statt, andere haben sich wiederrum erst in den letzten Jahren etabliert. Was alle jedoch gemein haben: Sie geben dem größten Volksfest der Welt seinen einmaligen Charakter.

So wie der Einzug der Festwirte und Brauereien – das ist schließlich der Auftakt zum offiziellen Volksfestbeginn. 1.000 Personen nehmen an dem Festzug teil. Das Münchner Kindl hoch zu Roß führt den Zug an, dann kommt der Münchner Oberbürgermeister in einer Festkutsche, gefolgt von den Gespannen der Festwirte und Brauereien. Auch die Schausteller und Marktkaufleute des Oktoberfestes präsentieren sich in einem geschmückten Festwagen. Wer den Einzug live mit verfolgen möchte: Er beginnt am 17. September um 10:50 Uhr im Hackenviertel, zieht weiter auf die Sonnenstraße und biegt links in die Schwanthaler Straße ab. Hier geht es geradeaus bis zum Bavariaring und weiter auf die Theresenwiese.

O’zapt is!

Im Anschluss folgt – natürlich – um zwölf Uhr mittags der Anstich von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter im Schottenhammel. Letztes Jahr hat er nur zwei Schläge gebraucht. Ob er das wiederholen kann?

Veranstaltungen auf dem OktoberfestDie nächste der sehenswerten Veranstaltungen auf der Wiesn ist – soweit Ihr Euch aus dem Bett quälen können – der Trachten- und Schützenumzug am nächsten Tag um 10 Uhr. Dann wälzt sich der Umzug mit 9.500 Mitwirkenden (und SIEBEN Kilometer Länge) durch die Stadt, vom Maximilianeum über den Odeonsplatz, zum Stachus und weiter auf die Theresienwiese. Nicht nur deutsche Bundesländer sind mit Trachten- und Musikgruppen vertreten sondern auch Gäste aus Italien, Kroatien, Österreich, Polen oder der Schweiz. Diese bunte Vielfalt aus Trachten, Brauchtum und Volkstanz macht den Umzug zu einem einzigartigen Erlebnis.

Auch wenn das Oktoberfest immer wieder als „ausartendes Saufgelage“ verschrien ist, bietet es doch Spaß für Groß und Klein. Besonders der Familientag an den Wiesn-Dienstagen soll den Geldbeutel der Mütter und Väter entlasten. Dann gibt es vergünstigte Eintritte bei den Schaustellern, Standlbesitzern und in den Festzelten.
Im katholischen Bayern findet auch die Kirche einen Platz auf dem Oktoberfest – und zwar im Gedenkgottesdienst im Marstall am Donnerstag (22.9.) um 10 Uhr. Hier lädt die Schausteller-Gemeinde seit 1956 alle Wirte, Wiesnbesucher und Anwohner zum ökumenischen Gottesdienst ein. Gut möglich, dass ihr dort auch einer Taufe, Erstkommunion oder Firmung der Kinder der Schausteller und Wiesn-Mitarbeiter miterleben könnt.

„Bella italia“ auf dem Oktoberfest

Ganz anders geht es beim legendären „Italiener-Wochenende“ zu, dem mittleren Wiesn-Wochenende. Die Italiener sind im Allgemeinen die fleißigsten Gäste auf dem „festa della birra“, an diesem Wochenende vervielfacht sich die Zahl aber nochmal deutlich. Deswegen werden auch die Münchner Einsatzkräfte durch Kollegen aus Südtirol unterstützt, die Münchner Tageszeitungen titeln gerne mal zweisprachig und die Verkehrsmeldungen im Radio werden auch auf Italienisch durchgesagt.

Eine weitere der traditionellen Veranstaltungen auf der Wiesn ist am zweiten Sonntag das traditionelle Standkonzert der Wiesn-Kapellen (Beginn: 11 Uhr). Dann spielen Alphörner und die Festzeltmusiker typisch bayerische Blasmusik unterhalb der Bavaria. Und der Oberbürgermeister darf dann genauso den Taktstock schwingen wie andere prominente Münchner.

Das Ende des Oktoberfests kommt mit einem großen Knall: Am dritten Wiesn-Sonntag um 12 Uhr schießen die Böllerschützen des Bayerischen Sportschützenbundes was das Zeug hält. Anlass ist die Ehrung der Sieger des „Oktoberfest-Landesschießen des Bayerischen Sportschützenbundes“, das jedes Jahr während des Oktoberfests stattfindet. Nehmt am besten Ohrstöpsel mit, denn es wird richtig laut!
Um 23:30 Uhr ist dann Schluss mit lustig – das Oktoberfest schließt dann endgültig für dieses Jahr seine Zelte.

Quellen

Oktoberfest.de, Zugriff unter: http://www.oktoberfest.de/de/navitem/Termine/
Still, Sonja (2014): Münchner Wiesn 2014, Merian Guide

Erfahrungsbericht: „Ich mag den Job sehr gerne“

Job Erfahrungsbericht Wiesnjobs

Das Schönste für uns ist es, wenn wir beim nächsten Oktoberfest wieder die gleichen Gesichter sehen. Eine dieser „Wiederholungstäter“ ist Marina. Sie freut sich jedes Jahr wieder aufs neue – auch wenn der Job ab und zu anstrengend ist.

Schon das dritte Jahr habe ich für „Wiesnjobs“ Anstecker verkauft. Ich mag den Job sehr gerne. Aber wem gefällt es nicht, zwei Wochen bei Ausnahmezustand und toller Stimmung  auf dem Oktoberfest zu arbeiten? Die Produkte haben sich immer gut verkaufen lassen, allerdings stellt sich mit der Zeit der ein oder andere Verkaufsschlager heraus.

Natürlich ist es auch mal anstrengend, den ganzen Tag auf den Beinen zu sein und aktiv zu verkaufen. Doch es lohnt sich – auch für den Geldbeutel. Ich habe beim Job gutes Trinkgeld bekommen, viele Menschen kennen gelernt und hatte eine Menge Spaß. Jeder, der gerne auf Volksfesten ist und gut gelaunt auf Menschen zugehen kann, sollte so einen Job unbedingt mal ausprobieren. Bei mir hat sich schnell der Wiesensuchtfaktor eingestellt: Jedes Jahr frag ich mich, ob ich mir die doch anstrengende Arbeit nochmal antun soll – und dann kann ich es kaum noch erwarten.

Beim Job jederzeit gut aufgehoben

Eines sollte euch im Voraus bewusst sein: Beim Job auf der Wiesn gibt es leider auch viele Menschen, die besonders im Betrunkenen Zustand keine Hemmschwelle mehr kennen und sehr ungehobelt werden. Daher ist es gut, taff und schlagfertig zu sein und notfalls auch, die Security einzuschalten.

An sich habe ich mich immer gut aufgehoben gefühlt, denn hier in der Wiesenfamilie passt jeder auf jeden auf.

Hier könnt ihr einen weiteren Erfahrungsbericht lesen.

Fischer-Vroni: Ein Ausflug in unser „Heimatzelt“

Der Geruch nach gebratenem Fisch ist für unser Team untrennbar mit der Wiesn verbunden. Denn seit unseren Anfängen befindet sich unser Souvenirstand im Zelt der Fischer-Vroni. Grund genug, unser „Heimatzelt“ einmal vorzustellen.

Ein Ausflug in die Fischer-Vroni

Brezn, Hendl oder Radi – diese Klassiker kommen eigentlich in jedem Zelt auf den (Bier)Tisch. Eines der großartigsten Schmankerl auf dem Oktoberfest gibt es allerdings im Festzelt der Fischer-Vroni: den Steckerlfisch. Aufgepasst liebe Nicht-Bayern: Der Steckerlfisch hat absolut nichts mit dem Stockfisch zu tun, sondern nur mit dem „Steckerl“, das durch die Fische gespießt wird. Damals wie heute brutzeln während des Festbetriebes die Renken, Forellen und Makrelen vor dem Seitenflügel des Festzeltes unter weiß-blauem Himmel.

Ein Ausflug in die Fischer-Vroni Das Zelt selber könnt Ihr nicht verfehlen. Auf dem Dach thront nämlich sein unverkennbares Markenzeichen: ein Storchennest. Die Fischer-Vroni ist mit gut 3.000 Sitzplätzen das kleinste unter den großen Festzelten. Wenn Ihr also etwas mehr bayerische Gemütlichkeit und Ruhe erleben möchten, seid Ihr hier genau richtig. Natürlich stehen auf der Speisekarte nicht nur Fisch, sondern auch Spanferkel, Schweins- oder Kalbshaxen. Dazu gibt es dann eine kühle Maß Augustinerbier.

Ein Ausflug in die Fischer-VroniAm zweiten Wiesn-Montag spritzt statt Bier der Prosecco durchs Zelt: Denn dann trifft sich die Gay-Community zur „Prosecco-Wiesn“, zum gemütlichen Beisammensein ebenso wie zum richtig Party machen. Ein Nachmittag, an dem es in der kleinen Fischer-Vroni jedes Mal rappelvoll ist.

Gebratener Fisch: eine Sensation in der Fischer-Vroni

Ein Ausflug in die Fischer-VroniDas Zelt gibt es schon seit 111 Jahren. Nach dem zweiten Weltkrieg erhielt Münchens erster Fischgroßhändler Karl Winter die Konzession für den Betrieb. Schon davor hatte er auf dem Oktoberfest Steckerlfisch vom Grill angeboten. Eine echte Neuheit, die den Nerv der Besucher traf – und Winter darin bestärkte, sich als Wiesn-Wirt zu bewerben. Der Name für das Zelt war schnell gefunden: Als Namensgeberin diente Winters Frau Philippine, die im Münchner Raum als die „Fischer Vroni“ bekannt war.

Nach Karl Winter übernahmen seine Töchter Anita und Eva die Leitung des Festzelts. Anfang der 2000er Jahre verstarben die beiden Schwestern allerdings innerhalb kurzer Zeit. Daher übernahm Hans Stadtmüller, der Sohn von Eva Stadtmüller, die Rolle als Wiesn-Wirt.

Heute zählt die Fischer-Vroni zu dem Urgestein der Münchner Kultur, deren Geist von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Erfahrungsbericht: So war mein Job auf dem Oktoberfest

16 Tage durch’s Zelt rennen, sich den Mund fusselig reden und nicht vergessen – immer schön lächeln. Auf dem Oktoberfest zu arbeiten, kann ganz schön anstrengend sein. Aber auch sehr viel Spaß machen. Das ist Tatjanas Erfahrungsbericht vom Oktoberfest. Sie war für uns als Accessoires-Verkäuferin unterwegs.

Erfahrungsbericht_TatjanaIch habe schon zum vierten Mal für den Souvenirstand von Heinrich gearbeitet. Ehrlich gesagt hatte ich beim allerersten Mal keine Vorstellung, wie so ein Job auf der Wiesn wirklich ist. Ich habe immer nur die maßkrugbepackten Bedienungen bewundert und mich gefragt, wie sie diese anstrengende Arbeit durchstehen. Vielleicht deswegen wollte ich auch gerne mal Arbeitsluft auf der Wies‘n schnuppern. Einzige Bedingung: Nicht so viel zu schleppen wie eine Bedienung.

Daher war der Job auf der Wiesn bei Heinrich optimal. Ich habe schönen Trachtenschmuck (zum Beispiel Charivaris; des is a bayrischer Trachtenschmuck für Männer, der unten am Latz an der Lederhose befestigt wird und für Frauen oben am Mieder – richtig schee und traditionell) und natürlich unsere Klassiker, die Hüte (mit den farblich abgestimmten Federn wirklich ein Hingucker) verkauft. Außerdem hatte ich Spaßhüte im Sortiment, die für Gaudi am Abend gesorgt haben. Rundum habe ich wirklich schöne Dinge verkauft, die der Kunde als Erinnerung an einen fetzigen, schönen Wiesntag mit nach Hause genommen hat.

Mich hat es besonders gefreut, dass einige meiner Kunden die Trachtenhüte getragen haben, die sie im Vorjahr bei mir gekauft hatten. Die Hüte kommen einfach nicht so schnell aus der Mode und schauen richtig fesch aus. Dieses Jahr waren besonders Blumenkränze im Trend. Die zarten, mädchenhaften Kränze wirken einfach besonders schön zum Dirndl und zaubern einen süßen mädchenhaften Look.

Motivation dank tollem Team

Dadurch, dass das Oktoberfest nur an einer begrenzten Anzahl von Tagen ist, fällt es mir leicht, bei meinem  Job auf der Wiesn immer motiviert zu bleiben. Außerdem ist das Team im Stand und in der Fischer Vroni einfach super. Ich fühle mich dort immer sehr wohl. Da es auch zu Schwierigkeiten während so einer stressigen Zeit kommen kann, bin ich sehr froh, dass ich mit dem Team alles bereden konnte und immer eine schnelle und unkomplizierte Lösung gefunden wurde.

Ich persönlich gebe während dieser Tage immer richtig Gas und kann somit einen Teil meines Studiums finanzieren. Außerdem mag ich die Stimmung im Zelt: Ich werde von dieser Stimmung einfach getragen und je mehr ich diese Stimmung nach außen ausstrahle, umso besser läuft der Verkauf.

Das Ergebnis von meinem Erfahrungsbericht: Ich würde den Job auf dem Oktoberfest an Mädels weiterempfehlen, die gerne lachen und mit Freude bei der Arbeit dabei sind. Allerdings benötigt man auch eine gute Portion Stressresistenz, da es in so einem Zelt mit etwa 3.000 Innen- und 700 Außenplätzen schon mal etwas hektisch werden kann. Dadurch sollte sich keiner aus der Ruhe bringen lassen. Aber wer Oktoberfest-Fan ist, gerne mit Menschen – auch aus verschiedenen Teilen der Welt – in Kontakt tritt und einfach Lust hat, es einmal auszuprobieren, der wird bestimmt 16 anstrengende, aber auch spannende Tage zusammen mit dem Souvenirstand’l von Heinrich erleben.

Bildergalerie: So war das Oktoberfest

Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest Job auf dem Oktoberfest

Winter-Tollwood: Auf der Theresienwiese leuchtet es wieder

Kaum sind die Festzelte auf der Theresienwiese weg, schon stehen wieder neue da. Nicht ganz zwei Monate nach dem Oktoberfests findet dort seit dieser Woche der Winter-Tollwood statt. Früher ein alternativer Weihnachtsmarkt, mittlerweile eine feste Weihnachtsmarkt-Größe in der Stadt.

Der "Markt der Ideen"

Der „Markt der Ideen“

Wer mit der U-Bahn kommt, wird direkt am Eingang mit einer beeindruckenden Lichtinstallation begrüßt. Und dann heißt es – gaaaanz viel Zeit mitbringen. Denn sowohl in den Zelten als auch auf dem Festivalgelände ist viel zu sehen.

Jedes Jahr findet der Winter-Tollwood unter einem bestimmten Motto statt. Dieses Jahr heißt es „Na sauber!“ – das Programm dreht sich also rund um die Themen Müll und Recycling. Und natürlich können die Besucher dieses Jahr auch wieder viel Kunst und Musik genießen. Da gibt es zum Beispiel die „Trash People“ – aus Müll erschaffene Skulpturen – oder zwei Benefizabende mit Konstantin Wecker, Hans-Jürgen Buchner alias „Haindling oder Harry G. (28./ 29. November, ab 19.30 Uhr)

Wer statt der vielen, meist kostenlosen Veranstaltungen einfach nur verzweifelt auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ist, wird auf dem „Markt der Ideen“ auf jeden Fall fündig. Und wer dem Weihnachtsstress entfliehen möchte, der gönnt sich auf dem Winter-Tollwood einfach einen Schoko-Döner oder wahlweise eine Feuerzangenbowle. Wir wünschen euch eine staade Adventszeit!

Lichtfigur auf dem Gelände

Lichtfigur auf dem Gelände

Weitere Infos:

Öffnungszeiten:
24.11. – 31.12.2015
Markt der Ideen: 24.11. – 23.12.2015

Montag bis Freitag: 14:00 bis 1:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11:00 bis 1 Uhr

Markt der Ideen bis 23:30 Uhr
Gastronomie bis 24:00 Uhr
Festivalclub bis 1:00 Uhr

Ort:
Theresienwiese München

Zutritt zum Gelände frei

Einmal um die Welt: Die besten Oktoberfest-Kopien

Was hat das Münchner Oktoberfest mit Seetang und Seifenkistenrennen zu tun? Erst mal gar nichts. Auf den zweiten Blick dagegen ganz schön viel. Denn wie das bayerische Bier ist auch das Oktoberfest ein Exportschlager. Von Australien bis nach Brasilien schießen Feste nach dem bayerischen Vorbild aus dem Boden. Manchmal allerdings mit kleinen, kulturellen Abwandlungen. Wir stellen euch einige Oktoberfest-Kopien vor.

So wird beim Oktoberfest Blumenau gefeiert

So wird auf dem Oktoberfest Blumenau gefeiert

In Brasilien sind die Oktoberfeste im eigenen Land fast genauso wichtig wie der Karneval. Eines der bekanntesten ist das „Oktoberfest Blumenau“. Kein Wunder, bei dem Aufwand: Für das 18-tägige Fest wird extra eine deutsche Blaskapelle eingeflogen, es gibt Weißwurst, Schweinshaxe und Sauerkraut – und natürlich Bier, das nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wurde. Ganz so weit hergeholt ist die Idee allerdings nicht. Denn die Ortschaft Blumenau – der Name sagt es schon – ist tief mit Deutschland verwurzelt. Der deutsche Einwanderer Hermann Otto Blumenau hat vor 165 Jahren die südbrasilianische Großstadt gegründet. Das Volksfest selber wurde als eine Art „Trostpflaster“ ins Leben gerufen, um nach Überschwemmungen Anfang der 80er die Geschädigten aufzumuntern und die Wirtschaft anzukurbeln. Mit Erfolg: Vor zwei Jahren haben 450.000 Besucher das Fest besucht und beim Bier ordentlich zugelangt. Denn insgesamt sind rund 530.000 Liter Fassbier geflossen.

America meets bayerische „Guh-MUT-le-kite“

Auch die USA trumpft mit ihren unterschiedlichen Oktoberfesten auf. Denn nirgendwo in der Welt gibt es mehr Oktoberfest-Kopien als in den Vereinigten Staaten. Ein paar Beispiele? Das „Best German Fest in the West“ in Tulsa (Oklahoma) mit mehr als 200 000 Gäste oder eine Oktoberfest-Kopie in La Crosse (Wisconsin) mit dem passenden Motto: „Friendship, Gemutlichkeit and Cheer“. Philadelphia (Pennsylvania) vereint dagegen im „Cannstatter Oktoberfest“ zwei deutsche Konkurrenzveranstaltungen: das Münchner Oktoberfest und den Cannstatter Wasen.
Am bekanntesten ist aber wohl das „Zinzinnati Oktoberfest“ in Ohio. Es dauert nur zwei Tage, hat dafür aber über 500.000 Besucher. Das Volksfest hat alles, was das bayerische Vorbild so ausmacht – angepasst an das amerikanische Verständnis versteht sich: das traditionelle Anzapfen, echtes Münchner Spaten, Würstel, Sauerkraut oder Strudel und ausgefallenen Veranstaltungen wie das Wiener-Würstchen-Wettrennen, Bratwurst-Wettessen oder Hühnertänze. Und natürlich jede Menge bayerisch-amerikanische Gemuetlichkeit [Guh-MUT-le-kite] in den Festzelten. Veranstaltet wird das Zinzinnati Oktoberfest seit 1976 in Andenken an das deutsche Erbe. Daher auch der Name: „Zinzinnati“ leitet sich von der deutschen Aussprache des Städtenamens Cincinnati ab.

Der bayerische Maibaum in Kitchener-Waterloo

Der bayerische Maibaum in Kitchener-Waterloo

Allerdings kann Kanada wohl den Titel „Größtes Volksfest Amerikas“ für sich beanspruchen. Denn das „Kitchener-Waterloo-Oktoberfest“ besuchen innerhalb von neun Tage rund 700.000 Besucher aus aller Welt. Es beginnt am Freitag vor dem kanadischen Erntedank-Fest und endet am Sonntag darauf. Daher ist die Thanksgiving-Parade eines der Highlights des Festes. Ansonsten orientiert sich das das Kitchener-Waterloo-Oktoberfest stark am Original. In 17 Festhallen gibt es Bier, Bratwurst und Sauerkraut, für die Stimmung sorgt die bayerische „Oompah“-Musik und bayerische Tänze. Außerdem gibt es ein Oktoberfest-Maskottchen: Das heißt Onkel Hans und ist ein rundbauchiger Mann in Lederhosen, Trachtenhut auf dem Kopf, einer Maß Bier in der einen und einer Bratwurst in der anderen Hand. Na dann: Ein Prosit der Gemütlichkeit!

Das afrikanische Pendant zum Oktoberfest in München nennt sich „Oktoberfest Namibia“ und findet in der Hauptstadt Windhoek statt. An den zwei Veranstaltungstagen gibt es neben dem lokalen Bier auch ein eigenes Festbier, das nach dem deutschen Reinheitgebot gebraut wurde, sowie Schweinshaxn, Weißwurst oder Obatzda. Spiele wie das Wettsägen, Maßkrug stemmen oder Hau den Lukas lassen Oktoberfeststimmung aufkommen, genauso wie die Wahl zur Bierkönigin.

Oktoberfest-Kopien im Land der untergehenden Sonne

Auf dem asiatischen Kontinent finden sich  etwas mehr Oktoberfest-Kopien. So bieten Restaurants, Hotels und Clubs im Herbst eigene „originale“ Oktoberfeste an. Zum Beispiel in Phnom Penh (Kambodscha), Singapur, Kuala Lumpur (Malaysia), Taipeh (Taiwan) oder Bali (Indonesien).
Nennenswert ist zum einen die oktoberfestähnliche Veranstaltung im „Renaissance-Yangtze-Shanghai“- Hotel in China. Dort gab es vor gut zehn Jahren zum ersten Mal bayerisches Bier, gebraut von der Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan. Dazu aßen die Gäste landestypisch Leberkäs mit Basmatireis oder Radi mit Seetang.
Zum anderen erfreut sich das „Qingdao Beer Festival“, ebenfalls in China, großer Beliebtheit. Dort haben deutsche Siedler 1903 die Brauerei Tsingtao gegründet. Da war der Weg zu einer Oktoberfest-Kopie nicht weit. Seit 25 Jahren feiern die Chinesen nun mit Paulaner Bier und modernen Dirndln ein bayerisch-chinesisches Volksfest. Bekannt dürften die Preisverhältnisse sein: Die explodieren auf dem Qingdao beer festival nämlich schlagartig. Etwas befremdlich ist dagegen das Programm, bestehend aus Karaoke-Singen, Trink-Wettbewerbe und Bühnen-Performances.

Das kleinste Oktoberfest der Welt ist wohl Australien zuhause. Das „Outback Oktoberfest“ im 68-Seelendorf Jundah ist nämlich weit ab vom Schuss: 16 Autostunden ist das Dorf von der nächsten Metropole Brisbane entfernt.Trotzdem gibt es Paulaner-Bier und deutsche Würstel, die Einwohner kleiden sich in Lederhosen und Dirndl und der Kinderchor singt deutsche Volkslieder. Außerdem finden Seifenkistenrennen – die „Push Pull & Pedal Billy Cart Bash” – statt. 2010 wurde das „Outback Oktoberfest“ zum ersten Mal veranstaltet, seit letztem Jahr wird das Outback Oktoberfest als dreitätige Charity-Veranstaltung im North Gregory Hotel in Winton ausgetragen.

Zurück in Europa kommen Oktoberfestfans auch außerhalb in Deutschland auf ihre Kosten. Die Iren feiern zum

Das Original in München

Das Original in München

Beispiel in Dublin mit Schuhplattlern und einem Jodel-Wettbewerb. Auch die Schweizer haben ihre ganz eigene Wiesn. Beim „Zürcher Oktoberfest“ auf dem Bauchschänzli werden laut Veranstalter geschätzt 80.000 Liter Bier, 10.000 Weißwürste, 3.400 Hendl, 3.000 Haxn, 8.000 Portionen Kartoffelbrei, 1,7 Tonnen Sauerkraut und 105 Meter Apfelstrudel an 120 Litern Vanillesauce konsumiert. Dafür haben die Besucher aber auch insgesamt einen Monat Zeit – so lange dauert das Fest traditionell. Es gibt zwar keine Fahrgeschäfte, dafür original bayerischen Musikkapelle und andere Anttraktionen.

Aber egal, wie sehr sich andere Länder auch bemühen mögen – sie kommen nicht an deutsche Maßstäbe heran.

Das zweitgrößte Oktoberfest der Welt findet nämlich in Hannover statt. In 16 Tagen kommen rund eine Millionen Besucher auf dieses Volksfest. Doch auch das ist gering im Vergleich zu den rund sechs Millionen Volksfestgästen in München. Das Original ist einfach immer noch am beliebtesten.

Der Countdown läuft: Bewerbt euch jetzt für das Oktoberfest

Jeden Tag das Oktoberfest besuchen und die bayerische Gemütlichkeit erleben, ohne dabei mit leerem Geldbeutel nach Hause zu gehen. Ihr meint, das geht nicht?  Wir beweisen das Gegenteil. Werdet Teil unseres Teams, erlebt Oktoberfestflair und füllt nebenbei Euer Konto auf. Die Frist für dei Bewerbung läuft…

WiesnjobsEntgegen aller Gerüchte ist es gar nicht so schwer, auf dem weltgrößten Volksfest einen Job zu ergattern. Unser Team freut sich jederzeit über motivierte Oktoberfestjobbler.

Doch der Countdown läuft… Noch bis  zum 12.09. könnt Ihr euch als Verkäufer oder Fotograf über unsere Online-Jobbörse bewerben. Dabei versuchen wir, Euch den Job zu vermitteln, der zu Euch passt. Seid Ihr eher modebewusst – dann bewerbt Euch doch als Schmuckverkäufer. Oder seid Ihr lieber der Pausenclown? Dann wäre der Verkauf von Scherzartikeln genau das Richtige für Euch.

Während der Wiesn seid Ihr in der Fischer-Vroni im Einsatz, dem vielleicht urigsten der großen Zelte.
Dort erwartet Euch ein freundliches Publikum, das alljährlich ein begeisterter Abnehmer unserer
Wiesnprodukte ist. Das kommt Euch sehr zugute, denn je mehr Ihr an den Mann bringen, desto höher
Euer Verdienst. Außerdem habt Ihr die einmalige Möglichkeit, beim Oktoberfest auch hinter die
Kulissen zu schauen. Die Bewerbung ist einfach, schnell und kostenlos.

Ihr braucht noch mehr Gründe, warum es lohnenswert ist, das Oktoberfest hautnah mitzuerleben?

  • Friedlich, fröhlich und international feiern. Etwa 90 Prozent der Wiesn-Besucher kommen aus München und dem Umland – der Rest aus der ganzen Welt!
  • Ein Prosit auf die Gemütlichkeit trinken … und dabei deren große, große Bandbreite erleben.
  • Flirten und „anbandln“. So viele hübsche Madln und fesche Buam – jeder Münchner kennt mindestens ein Paar, das sich auf der Wiesn kennengelernt hat.
  • Mit Dirndl und Lederhosen fesch sein und dazugehören. Mögen Puristen auch schimpfen – jede Variante von Tracht macht Spaß.
  • Bei Föhn mit Alpenblick Riesenrad fahren. Gerade bei Sonnenuntergang ist der Blick vom höchsten Fahrgeschäft pure Magie.Das Riesnrad ist eines der herausragendsten Attraktionen auf den Volksfesten
  • Karussells ausprobieren, bis einem schlecht wird. Stürzen, schleudern, schütteln – die „Foltermethoden“ werden jedes Jahr vielfältiger.
  • Auf der Oidn Wiesn in Nostalgie schwelgen. So „schee“ zeigen sich Marionettentheater, Museumszelt und junge Volksmusik.
  • Das Münchner Kindl beim Wirteeinzug begrüßen. Wenn symbolisch der Wiesn-Rohstoff gebracht wird, steigt die Spannung.
  • Die Trachtler bestaunen … und beim Trachtenumzug viel Exotisches entdecken!
  • Ein Herzl von seinem Herzerl geschenkt bekommen … und es bis zur nächsten Wiesn aufheben.